Einen Ausflug der besonderen Art unternahm die KSK Rain in diesem Jahr: Auf Antrag des bisherigen Schriftführers Eduard Lepschy erhielten sie eine Einladung des Bayerischen Landtags zu einem Besuch. Maximal 50 Besucher wurden geladen. Bei der großen Nachfrage war es kein Problem den Bus voll zu bekommen und trotz einiger krankheits-bedingter Absagen konnten die Ausfälle locker wieder aufgefüllt werden. Keiner der Teilnehmer hat die Fahrt bereut, alle waren sie voll begeistert von den Eindrücken und vielen interessanten Neuigkeiten, die man über die Arbeit des Landtages erfahren konnte.  Sehr informativ die Führung durch die verschiedensten Säle mit kunstvollen Gemälden. Der steinerne Saal mit Blick aus dem Fenster, auf die Maximilianstraße in Richtung Westen zeigt die beeindruckende Silhouette der Landeshauptstadt München, das Wahrzeichen im Zentrum, den beiden Frauentürmen. Das Konferenzzimmer, das festlichen Empfängen und Sitzungen des Ältestenrats des Landtags dient, befindet sich im Nordrisalit des Maximilianeums. Ein von Engelbert Seibertz geschaffenes Fresko zeigt die Einführung Alexander von Humboldts in einen Kreis berühmter Künstler und Wissenschaftler. Hier entdeckte unser Kamerad Dr. Horst Wunderer einen berühmten Rainer: Franz Lachner, Komponist und Generalmusikdirektor (1803–1890). Sehr beeindruckt waren die Rainer auch vom Plenarsaal, hier konnte hautnah die Sitzordnung der Parlamentarier und die Athmosphäre erlebt werden. Sogar die Sitze der Landtagspräsidentin und des Ministerpräsidenten wurden „eingenommen“. Die Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler, Donauwörth und Johann Häusler, Wertingen stellten sich einer lebhaften Diskussion und konnten auch Details aus dem Landtag und ihrer Tätigkeit berichten. Fast bedauerten die Gäste, dass die vorgegebene Zeit zu knapp wurde. Zum Abschluss wartete noch ein leckeres Mittagessen in der Landtagsgaststätte. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel und vielen neuen Eindrücken, machte man sich wieder auf den Heimweg.

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