KSK-Gedenken am Samstag

Seit über 15 Jahren gedenkt die KSK Rain am Vorabend des Volkstrauertages der Gefallenen und Vermissten und aller verstorbenen Kameradinnen und Kameraden. Diese Feier findet jeweils an der Gefallenenglocke am Rainer Friedhof statt und beginnt zumeist mit einem Fackelzug vom Rainer Schloss. Die Zahl der Teilnehmer schwankt dabei häufig, hat sich in den letzten Jahren aber deutlich gesteigert. In diesem Jahr gab es die wohl bisher höchste Beteiligung, sehr zur Freude der Veranstalter. Großen Anteil hierbei hatten die vielen österreichischen Kameradinnen, Kameraden und Freunde, die aus der Steiermark eigens hierzu anreisten und auch am sonntäglichen Gedenken teilnahmen. Eine kurze Andacht in der Friedhofskirche mit Kaplan Mundaplakkel leitete die abendliche Veranstaltung ein, der sich dann Gedenkreden von 2. Bürgermeister Leo Meier, Geschäftsführerin des ÖKB-Landesverbandes Steiermark und VdK Vorsitzende Inge Ochwald, an der Gefallenenglocke anschlossen. Für die KSK gedachte 2.Vorstand Herbert Stark der Gefallenen und schloss auch die bereits in diesem Jahr verstorbenen Kameradinnen und Kameraden mit ein, wobei er besonders den guten Freund und Gönner Karl Petrovic, Präsident des Landesverbandes Steiermark, der im Juni verstarb, erwähnte. Stark und 1.Vorstand Günther Wintermayr legten einen Kranz, die VdK Vorsitzende eine Blumenschale unter den Klängen des „Guten Kameraden“ an der Glocke nieder. Nach dem Rückmarsch zum Schloss saß man noch gemütlich im Kriegerheim mit den Gästen zusammen. Der 2. Vorstand begrüßte hierbei noch die österreichischen Gäste persönlich und bedankte sich für ihr Kommen.                                                                                                                                                E. Le

Gedenkfeier am Sonntag

Nach dem Sonntagsgottesdienst in der Rainer Stadtpfarrkirche Sankt Johannes fand auch heuer wieder eine Gedächtnisfeier zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal an der Westseite der Kirche statt. Gebete und mahnende Worte um mehr Frieden in unsrer Welt sprachen der katholische Stadtpfarrer Jörg Biercher und sein evangelischer Amtsbruder Bernhard Werner. 1. Bürgermeister Gerhard Martin stellte fest, „dass es immer wieder die gleichen Gründe sind, die zu Krieg und Gewalt führen, nämlich das Streben nach Macht, die Intoleranz und der Hass.“ Und weiter: „Die Millionen Toten der vergangenen Kriege fordern uns auf, in christlicher Überzeugung mutig für die Menschenrechte einzutreten.“ Auch Günther Wintermayr, Vorsitzender der Rainer Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK), gedachte „in Dankbarkeit und Ehrfurcht der gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege, aber auch der Bundeswehrsoldaten, die im Ausland für ihr Eintreten für Frieden und Freiheit ihr Leben lassen mussten.“ Er bedankte sich bei allen, die am Allerheiligentag am Friedhof 854,45 Euro zugunsten der Kriegsgräberfürsorge gespendet hatten. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Stadtkapelle, Leitung Andreas Nagl, und den Liederkranz, Leitung Robert Krause.                                                                                                                                      Manfred Arloth

Nach den Feierlichkeiten traf man sich wieder im KSK-Heim im Schloss zu einem gemütlichen Frühschoppen. Der 1. Vorstand bedankte sich nochmal bei allen Teilnehmern und lud die österreichischen Freunde und die KSK Mitglieder zu einem kleinen Imbiss und Getränk ein. Den Fahnenabordnungen, besonders den sechs österreichischen mit Landesfahne Steiermark, Bezirksfahne Bad Gams und den Ortsverbänden Bad Gams, Groß St. Florian, Stainz, St. Martin u. St. Peter im Sulmtal, dankte er besonders. Die Organisation der Reise oblag der Landesgeschäftsführerin Renate Haring, Bezirksobmann Bad Gams und Obmann Erich Resch chauffierte auch den Bus. Diesen beiden galt sein besonderer Dank. Bald schon mussten die Gäste wieder zum fast 600 km langen Heimweg aufbrechen und mit dem gegenseitigen Versprechen sich baldmöglichst wieder zu besuchen nahm man herzlichen Abschied.

X