KSK Rain feiert ÖKB Präsidenten – Karl Petrovitz 70

Eine besondere Reise unternahmen drei Mitglieder der KSK, 1. Vorstand Günther Wintermayr, Ehrenvorstand Günter Detter und Schriftführer Eduard Lepschy: Ein Mitglied der KSK feierte 70. Geburtstag im steierischen Stainz und zwar kein geringerer als der Präsident des Landesverbandes Steiermark des österreichischen Kameradschaftsbundes, Karl Petrovitz! Seit vielen Jahren ist der Präsident mit vielen seiner Kameraden mit der der KSK und mit Rain verbunden und seit fünf Jahren auch Mitglied der Rainer KSK. Zahlreiche Besuche in Rain, meist mit einem Bus mit Kameradinnen und Kameraden und Gegenbesuche vertieften die Freundschaft. So weilten die Steierischen Gäste bei der Landesgartenschau mit einer Musikkapelle in Rain, beim 750-jährigen Stadtjubiläum, bei vielen Volkstrauertagen (auch für dieses Jahr haben sie ihr Kommen bereits zugesagt), beim 50-jährigen Kreisjubiläum in Rain. Im Gegenzug weilte der Donau-Rieser Kreisverband beim 160-jährigen Jubiläum des Ortsverbandes Dobl.

Beim nun stattgefundenen Geburtstagsjubiläum, war alles zugegen was Rang und Namen hatte. Im Festsaal drängte eine wahre Gratulantenschar zum Jubilar- neben Landes- und Bezirksfunktionären überbrachten Abordnungen aus Deutschland (neben Rain war auch Ried bei Mering vertreten), Wien und Kärnten beste Wünsche. – Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmaß seien die hervorstechendsten Fähigkeiten des Jubilars versicherte Laudator Brigadier Hans Windhaber „Unglaublich was unser Präsident geleistet hat und was er sich noch zumutet obwohl sein Gesundheitszustand derzeit nicht der beste ist“. Der Kärntner Landespräsident Major i.R. Wolf Dieter Ressenig verwies auf die jahrzehntelange gute Beziehung „möglicherweise stehen wir uns näher als Brüder“ und überreichte neben einem Geschenkkorb das Große Silberne Ehrenzeichen mit Schwertern am Bande, des Landes Kärnten. ÖKB-Bundesverbandsvorsitzender Ludwig Bieringer fasste zusammen: „Du bist ein Mensch, zu dem viele aufsehen, der richtige Mann am rechten Platz“. Das habe auch die Wahl beim Delegiertentag in Hartberg gezeigt, wo 590 von 600 Kameradinnen und Kameraden für eine weitere Periode stimmten. Er heftete ihm „in Bewunderung seiner Leistungen“, das Große Bundesehrenzeichen in Gold an die Brust, die höchste Auszeichnung, die der ÖKB zu vergeben hat.

Ein Leben für den ÖKB

Aber nicht nur aus Wien und Kärnten, sondern auch aus der Steiermark überreichte man Edelmetall. In Form eines goldenen Ringes dankten die anwesenden Mitglieder ihrem umtriebigen Kameraden, der Landesvorstand überreichte einen hl. Mauritius.

Der Jubilar müsse an einem Montag geboren worden sein, „denn Karl arbeitet sieben Tage in der Woche“, scherzte Präs. d. BdV Bieringer, der den Lebensweg und die Laufbahn im Österreichischen Kameradschaftsbund des Jubilars skizierte: Petrovitz bekleidete von 1985 bis 2008 die Funktion des Ortsverbandsobmannes in Bad Gams, war von 1989 bis 1995 Bezirksbeirat, von 1998 bis 2002 Stellvertreter und von 2002 bis 2016 Obmann des BV Deutschlandsberg. Im Jahr 2012 wurde er zum Präsidenten des Landesverbandes Steiermark gewählt. Imponierend auch die Zuerkennung von Ehrenmitglied- und Ehrenobmannschaften in Österreich und Deutschland: Es sind 22 an der Zahl. Dieses „Leben für den ÖKB“ hat Landesschriftführerin Renate Haring in einem Bildband auf anschaulicher Weise zusammengefasst und dem Jubilar überreicht. „Ich betrachte euer Kommen als große Ehre“, versicherte der sichtlich gerührte Siebziger, alle Auszeichnungen mit Stolz zu tragen.

Auf besondere Weise ehrten die Bezirksvereine ihren Präsidenten: Mit klingendem Spiel führte die Musikkapelle St. Josef den Einmarsch auf den Vorplatz zum Gasthof „Schlosstoni“ (Stainz) an, die Ortsverbände des Bezirksverbandes folgten im Gleichschritt. Rund 50 Kameradinnen und Kameraden konnte Bezirks-Kommandant Johann Tomberger an Landeskommandant Alois Fötsch melden, ehe dieser wiederum die Meldung an den jubilierenden Landespräsidenten, Karl Petrovitz, erstattete. Dessen schlichter Befehl: „Alle einkehren lassen!“ Was so jedoch nicht ging: Erst sollten sieben Salutschüsse zu Ehren des ÖKB-Chefs donnern, der danach gemeinsam mit dem Präsidenten des Österreichischen Kameradschaftsbundes, BR a.D. Ludwig Bieringer, die Front abschritt. Dem nicht genug, musste Präs. Petrovitz für den Marsch „Spielmanns Gruß“ der Kapelle mit Schärpe, Quastenhut und Taktstock vorstehen.

 

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