Die Rainer Soldatenkameradschaft ist gut aufgestellt

Im Freundeskreis kann jedermann Mitglied werden

(von unserem Kameraden Manfred Arloth)

 

„Unser Traditionsverein Krieger- und Soldatenkameradschaft war im abgelaufenen Jahr zusammen mit der Abteilung KSK-Freundeskreis an 13 Veranstaltungen und Festen vertreten“, berichtete 1. Vorsitzender Günther Wintermayr in seinem Rechenschaftsbericht im Rahmen der KSK-Hauptversammlung. Er begrüßte im Kriegerheim im Schloss die Mitglieder, ferner 1. Bürgermeister Gerhard Martin und 2. Bürgermeister Leo Meier sowie Kameraden aus Österreich, „die den weiten Weg von Gumpoldskirchen zu uns gerne auf sich genommen haben.“ Obmann Alexander Gindl bedankte sich für die Freundschaft mit den Rainern. „Es ist für uns immer wieder eine große Freude, bei euch zu sein“, bekannte er und übergab als Gastgeschenk aus der Steiermark einen Laib Brot und einige Flaschen Wein aus Gumpoldskirchen.

1.Bürgermeister Gerhard Martin meinte, die Hauptversammlung sei auch dazu da, über die Ziele des Kameradschaftsvereins nachzudenken. „Sie tragen das Ihre dazu bei, dass wir seit vielen Jahren in Frieden leben können“, betonte das Stadtoberhaupt. Auch BKV-Gebietsleiter Josef Keller aus Oberndorf lobte die KSK Rain. „Dieser Verein ist bestens aufgestellt“, erklärte er. Besonders dankte er den Kameraden der Vorstandschaft und den Mitgliedern, die sich im November an der Geldsammlung zu Gunsten der Kriegsgräberfürsorge beteiligen.

Ausführlich gestalteten sich auch die Berichte von Schriftführer Eduard Lepschy und von Irmgard Schmid, der Vorsitzenden des KSK-Freundeskreises. Schatzmeister Fritz Rein erläuterte die Finanzlage des Vereins, den er als „Verein mit einem guten Vermögensstand“ bezeichnete. Kassenprüfer Hans Ruf und Werner Nürnberger bestätigten „tadellose Kassenführung“, so dass die Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstands einstimmig erfolgte.

„Auch wer nicht Soldat ist oder nicht gedient hat, kann bei unserem Freundeskreis Mitglied werden“, betonte Vorsitzender Wintermayr. Man brauche angesichts der Kriege in vielen Ländern die Krieger- und Soldatenvereine, die sich gegen Krieg und Blutvergießen und für Frieden und Freiheit einsetzen, sagte er und fuhr fort: „Es finden in vielen Ländern Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit statt – und die Welt schaut zu.“ Man könne nur hoffen, dass die Verantwortlichen dieser Gräueltaten irgendwann einmal zur Rechenschaft gezogen werden.

Ehrenvorstand Werner Blasius Detter erinnerte an die feierliche Einweihung der fünften und schwersten Kirchenglocke vor 60 Jahren unter dem Motto „Erinnern an gestern, Mahnung für morgen“. Die Inschrift laute „Im Gedenken an die in den beiden Weltkriegen von 1914 – 1918 und 1939 – 1945 Gefallenen der Stadt Rain und der Filialgemeinden Mittelstetten und Unterpeiching.“ (ma)

 

 

Ehrungen

Günther Wintermayr, 1. Vorsitzender der Rainer Krieger- und Soldatenkameradschaft, und BKV-Gebietsleiter Josef Keller zeichneten wegen ihrer Verdienste oder auch wegen langer Vereinszugehörigkeit folgende Mitglieder aus:

Treuenadel 25 Jahre: Renate Hämmerle und Karl-Heinz Schurig

Treuenadel 40 Jahre: Franz Bauer, Manfred Mayr und Eduard Lepschy(Treuekreuz 40 Jahre)

Treuenadel 55 Jahre: Werner Blasius Detter und Georg „Schorsch“ Zach

Ehrenbrosche für Frauen in Silber: Maria Birnkammer

BKV-Ehrennadel in Gold: Markus Schmid, Maximilian Landes und Erwin Koppold

BKV-Ehrenkreuz in Bronze: Anton Braun, Adolf Geier, Ferdinand Utz und Simon Wilhelm

BKV-Ehrenkreuz in Silber: Mathias Eisenbacher und Siegfried Mittel

BKV-Ehrenkreuz in Gold: Walter Hell.

Foto 4713:

Mit der Treuenadel für 40 Jahre Mitgliedschaft bei der Rainer Krieger- und Soldatenkameradschaft wurden Franz Bauer, Manfred Mayr und Eduard Lepschy (von links) ausgezeichnet. Mit auf dem Foto zu sehen sind 2. Vorsitzender Herbert Stark, 1. Vorsitzender Günther Wintermayr, BKV-Gebietsleiter Josef Keller und Irmgard Schmid, Vorsitzende der Abteilung KSK-Freundeskreis (von links).

Foto: Manfred Arloth

 

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