Wieder schöne Ausflugsfahrt, trotz einiger unvorhersehbarer Ereignisse

Seit nunmehr 13 Jahren besucht die KSK Rain, initiiert durch die Abteilung Freundeskreis und Schriftführer Eduard Lepschy, verschiedene Weihnachtsmärkte. Meist in den ersten beiden Adventswochen an einem Wochentag, per Zug.

Diesmal wurde als Ziel mehrheitlich Regensburg gewünscht. Um 9 Uhr traf man sich pünktlich am Bahnhof Rain, der Zug sollte auf direktem Weg Regensburg um 11 Uhr erreichen. Doch in Ingolstadt musste man unvorhergesehen aussteigen, da die Strecke wegen eines Brandes in Gleisnähe bei Münchsmünster gesperrt war. In 20 Minuten sollte es mit dem Bus weitergehen. Als dieser jedoch ankam, hieß es wiederum, man könne nun mit dem nächsten Zug die Fahrt fortsetzen. Gut eine Stunde verspätet erreichte man dann Regensburg. Da man für 13 Uhr Plätze zum Mittagessen in der Traditionsgaststätte Kneitinger reserviert hatte, war keine Zeit mehr, vorher den Christkindlmarkt am Neupfarrplatz zu besuchen. Dies konnte, wenn gewünscht später nachgeholt werden. Das nächste Ziel war dann um 15 Uhr eine Schlossführung im fürstlichen Schloss Thurn und Taxis. Doch beim Kauf der Eintrittskarten musste man erfahren, die nächste Führung sei bereits ausgebucht. (Eine Vorbestellung wurde bei telefonischer Anfrage nicht für nötig gehalten). Da die Mehrheit der Rainer Besucher eine weitere Wartezeit nicht in kaufnehmen wollte, wurde die Zeit genutzt, den „Romantischen Weihnachtsmarkt“ auf Schloss Thurn und Taxis ausgiebiger als geplant zu erkunden. Bei so vielem Sehenswertem und den vielen Angeboten war dies eine gute Entscheidung. Das traditionelle Handwerkstreiben vom Drechsler und Schmied bis hin zum Kerzenzieher, Krippenbauer, Herrgottsschnitzer, Korbflechter, Töpfer, Bürsten- und Besenbinder und dem berühmten „Hutmacher vom Dom“ wurde interessiert beobachtet wie auch der idyllische Davidhof, ein parkähnlicher Schlossgarten, der nur während des Weihnachtsmarktes für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Eine unvergleichliche Atmosphäre verleiht die malerische Kulisse von St Emmeram dem Markt auf Schloss Thurn und Taxis. Der Innenhof, im Schutz der imposanten Schlossfassade, erstrahlt durch Tausende von Kerzen, Laternen und Fackeln bot den Besuchern ein eindrucksvolles Bild. Beim Glühwein hatte man die Qual der Wahl zwischen “Fürstenkelch“, „Blaublut“, „Feenzauber“, oder „Prinzentrunk“. Außergewöhnlich auch ein Schlehenglühwein „Lehnsherr“. Kulinarisch boten sich Schmankerl wie „Wildschwein am Spieß“, „Knackersemmel“ oder“ Kartoffelsuppe im Brotlaib“ an. Das edle „Café im Schlosshof“ lud zu Kuchen und Kaffee oder edlem Thurn und Taxis Pilsener ein.

Der Rückweg durch den weitläufigen und weihnachtlichen Schlosspark zum nahe gelegenen Bahnhof bildete den krönenden Abschluss eines schönen Ausflugstages, der trotz eingangs erwähnter Unregelmäßigkeiten der Stimmung keinen Abbruch tat, zumal die Rückfahrt reibungslos verlief.

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